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10.02.2019

Unser Märchentext: Die armen Eltern                        

Es lebte einmal vor langer Zeit eine Familie. In der Familie lebten fünf Kinder: drei Jungen und zwei Mädchen. Die Mädchen liebten es, zu lesen und durften in der Bibliothek ihre Hausaufgaben machen. Die Jungen liebten es, zu reiten. Sie hatten ihre Pflegepferde. Eines Morgens gingen die Schwestern in die Bibliothek, die Brüder in den Stall. Als alle fünf um 5 Uhr nach Hause kamen, waren die Eltern weg. „Wo sind sie nur?“, fragten die Brüder. „Wir wissen nicht alles!“, klagte die eine Schwester. „Ist ja gut!“, rief der andere Bruder. „Kommt, wir suchen sie!“, flüsterte die andere Schwester. „Wir sind einverstanden!“, antworteten die zwei Brüder. „Ich auch!“, brüllte die eine Schwester. „Na gut, ich bin auch einverstanden!“, versprach der letzte Bruder. „Wir nehmen Essen und Trinken mit!“, kreischte der andere Bruder. „Und ein paar Seile, Bücher vielleicht und eine Blockflöte nehmen wir auch mit!“ „Na dann, los!“, riefen die zwei Schwestern und der eine Bruder. Sie gingen los. Sie gingen nach links, nach rechts und geradeaus. Dann hielten sie an. „Ich spiele jetzt Flöte!“ berichtete eine Schwester. Sie spielte „Alle meine Entchen“. Auf einmal flog eine weiße Fledermaus herbei. „Zu Ihren Diensten!“, erwiderte die Fledermaus. „Kennst du den Weg zu unseren Eltern?“ „Aber natürlich!“, entgegnete die Fledermaus. „Und wo geht es entlang?“ „Da lang und dann nach rechts,nach links, nach rechts, nach links und dann geradeaus. Ich gebe euch einen Tarnumhang und zwei Zaubersprüche. Die lauten ‚Immobilus und Fritta Tu anorazena. Selva sofa Humana Wagramer!’ Mit dem ersten Zauberspruch kann man alles um euch herum zum Stoppen bringen, mit dem zweiten Zauberspruch kann man einen Drachen anlocken!“ „Danke!“, schrien alle zu fünft. Sie gingen los. „Immobilus!“ riefen alle auf einmal. Alles um sie herum blieb stehen. Dann gingen sie los. Irgendwann hörten sie ein lautes Geräusch. „Kommt, wir gehen unter den Tarnumhang!“ Ein Riese kam. „Ich habe es geschafft!“, flüsterte er. „Ich habe Eltern entführt!“ „Er hat unsere Eltern entführt!“, schrien die Jungen. Der Riese sah sie an. „Waren das Jungen? Die passen zu meiner Sammlung!“, tuschelte der Riese. „Imperio!“ murmelte der Riese und vor ihm kam eine Höhle zum Vorschein. „Egal, wie oft man sie sieht, sie ist immer wieder super!“, rief der Riese. Der Riese ging in die Höhle. „Also, irgendjemand von uns sagt ‚Immobillus!’ und jemand anderes sagt den zweiten Teil des Spruches. Dann bleiben wir alle stehen. Bevor wir das machen, graben wir noch ein Loch. Dann haben wir ja schon den Drachen gerufen. Das ist der Plan!“ rief die ältere Schwester. „Ich sage den Zauberspruch für die Höhle.“, redete die jüngere Schwester. Sie gruben ein Loch und riefen die Zaubersprüche. Als sie den Drachen anlockten, verstecken sie sich und der Riese wurde von dem Drachen ins Loch geschubst. Dann sah der mittlere Bruder die Höhle. „Schaut mal!“, sagte er. „Ich höre etwas aus der Höhle!“, entgegnete die jüngste Schwester. „Na los!“, brüten alle auf einmal. Als sie in der Höhle waren, sahen sie ihre Eltern. „Vater, Mutter!“, schrien sie. Sie gingen nach Hause. Ihre Hütte war keine Hütte mehr, sondern ein Schloss, und, wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Von: E. S., 4c

arme eltern

   

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