Das Medienkonzept der Herman-Nohl-Schule

Die Inhalte eines guten Medienkonzepts sollten sich zwingend auf die Bereiche Medienbildung, Unterrichtsentwicklung, Ausstattung sowie Fortbildung des Lehrpersonals beziehen, die je nach Schulart, Größe der Schule, pädagogischer Ausrichtung usw. von unterschiedlicher Relevanz und Ausprägung sein können.

Selbstverständlich erstellt sich ein Medienkonzept nicht an einem Tag, sondern sollte Bestandteil einer immer weiter fortschreitenden Schulentwicklung sein und fest in den zeitlichen und finanziellen Strukturen der Schule verankert sein. Das gesamte Kollegium sollte in die Planungsprozesse mit einbezogen werden. Zudem sollte das Konzept kein Staubfänger im Regal sein, sondern eine echte Hilfestellung für die pädagogische und didaktische Arbeit der Lehrkräfte darstellen. Es sollte ständig aktuell gehalten werden.

Die Heterogenität unserer Schülerschaft bezogen auf Migrationshintergrund, soziale Herkunft aus oft schwierigen familiären Verhältnissen aber auch hohen Ansprüchen, stellt täglich neue Anforderungen an professionelles Handeln, erfordert kontinuierliche Auseinandersetzung mit neuen Lehr- und Lernmethoden, ein hohes Maß an Kreativität sowie reflektiertes und zielführendes Arbeiten mit dem Anspruch, die Qualität unserer pädagogischen Arbeit kontinuierlich weiter zu entwickeln. Für viele unserer Kinder aus einem sozialen Brennpunktbereich wie Neukölln stellen schulische Angebote und Zuwendung oft den verlässlichsten Bezugsrahmen dar. Die Herausforderungen, die die Heterogenität der Schülerschaft, insbesondere die Förderung der sprachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund stellen, waren die Initialzündung und sind nach wie vor der entscheidende Motor für die stetige Weiterentwicklung unseres Medienkonzeptes.

Die Initialzündung für das Medienkonzept fand bereits mit dem Einzug der allerersten Computer in der Schule statt. Die Erfahrungen der Arbeit brachten schnell die Gewissheit um den Mehrwert der neuen Medien, allem voran die niemals nachlassende Motivation im Hinblick auf Heterogenität, aber besonders die Möglichkeiten zu mehr Individualität und Differenzierung nach dem Motto schneller, leichter und mit Spaß lernen zu können. Unser daraus erwachsendes Medienkonzept wurde zu keinem Zeitpunkt aufgrund von außen propagierter Ziele und Anforderungen aufgesetzt, sondern ist schon seit langer Zeit aus Erfahrung resultierender Gewissheit um die Chancen, die das Lernen mit digitalen Medien bietet, Schritt für Schritt gewachsen. Im Sinne von Chancengerechtigkeit durfte es nicht schicksalhaft bleiben, welche Schülerinnen und Schüler zufällig in Klassen oder Arbeitsgemeinschaften in den Genuss dieses Lernens kamen.

Aus der Erfahrung des Mehrwerts der digitalen Medien für mehr Chancengerechtigkeit erwuchsen die Ideen für Projekte und die Verbesserung des Unterrichts, worauf die Ausstattung und die notwendigen Fortbildungen erfolgten und nach und nach integriert wurden. In diesem Sinne ist dieses Medienkonzept gemäß den Zielen und Kriterien des eEducation Berlin Masterplans gewachsen. Das bedeutet auch für eine optimale Ausstattung der Schule in Hinblick auf neue Medien einzutreten, Konzepte zu entwickeln, zu erproben und weiter zu verbessern. Wir sehen hier eine große Chance, durch den Einsatz neuer Medien Kompetenzen zu vermitteln, die mit tradierten Vorgehensweisen so nicht möglich wären.

Anbei stellen wir die jeweils aktuellste Fassung unseres Medienkonzeptes allen Interessierten zum freien Download zur Verfügung und wünschen Ihnen eine gewinnbringende Lektüre! 

 

Ihr Digital- & Medien-Team der Herman-Nohl-Schule

   
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